Aus Facebook – Mal was anderes ;) Lesen lohnt sich!


Danke Heike, gerade erst wieder live erlebt ….und ich finde es immer wieder schlimm das die Menschen mit dem wenigsten Wissen meist die grösste Klappe haben

TREIBJAGD

Treibjagd-Veranstaltung einer Horde "Gleichgesinnter" auf einen veganen Menschen, dem man argumentativ nicht gewachsen ist:
die Situation kennen ethische VeganerInnen, die "Tierschützer"-Gruppen beigetreten sind, in welchen ausdrücklich die Anwesenheit von Fleischessern und Vegetariern begrüßt wird, ja diese geradezu herzlich eingeladen werden – – – und große Unruhe entsteht, sobald tatsächlich jemand, der es mit Tierschutz ernst meint und konsequenterweise vegan lebt, etwas dazu beiträgt.
Solche Gruppen werden von Leuten gebildet, die zwar wissen, daß klare tierleidfreie Positionierung von Tierschutzgruppen notwendig wäre, die jedoch das System der "Nutz"tierhaltung schützen und Speichelleckerei betreiben gegenüber Tierprodukte-Konsumenten.
Kommentare, daß es in Ordnung sei, vom Jäger geschossenes Wild, vom "Bio"-Metzger geschlachtetes "Bio"-Nutztier oder andere Produkte der "Bio"-Nutztiere zu essen, werden in solchen Gruppen freundlich angenommen, wohingegen die Forderung einer VeganerIn nach Recht auf Unversehrtheit für Tiere als böswillige Provokation angegriffen wird.

Dabei wird der vegane, vernünftig argumentierende Mensch in gemischten Gruppen mit einem hohem Anteil von Systemverteidigern folgendermaßen hingestellt:

1.) als psychisch unausgeglichen (z.B. als aggressiv)

2.) als moralisch fragwürdig (z.B. als ungerecht urteilend, arrogant-verurteilend etc.)

3.) als unfähig zu vernünftiger Kommunikation (z.B. als einer, der Absurdes behauptet)

3.) als Person mit massiven Mängeln in der Vita (z.B. mit einem falschen Bild vom eigenen Beruf)

5.) als inkompetent in dem Bereich, wo veganerIn sich äußert.

Dahinter steckt eine tiefe Verunsicherung dieser FleischesserInnen und VegetarierInnen:

1.) Weil sie selbst nicht den Mut hätten, sich als Einzelperson in einer Gruppe zu behaupten, in der ihr Weltbild in frage gestellt werden könnte.
Damit ihnen diese Schwäche nicht bewußt wird, "müssen" sie die Person, welche ihnen überlegen ist, kleinreden.

2.) Weil sie durch die Konfrontation mit jemandem, der/die es geschafft hat, vegan zu werden, spüren, daß SIE diejenigen sind, die den täglichen Holocaust
jeden Tag weiter unterstützen und befördern.
An das eigene Unrecht erinnert zu werden erzeugt jedoch Schmerz – und um den nicht aushalten zu müssen, unterstellen sie dem veganen Menschen
Ungerechtigkeit; damit haben sie ein Feindbild geschaffen, das sie beschimpfen, um von sich selbst abzulenken. Sie suchen nach dem sprichwörtlichen
Splitter im Auge des anderen und sehen den Balken vor dem eigenen Kopf nicht.

3.) Einen Diskurs führen unter Einhaltung der Regeln für eine gelungene Kommunikation, dessen Ergebnis eine positive Weiterentwicklung sein soll, wollen
Fleischesser und Vegetarier, die so weiterleben wollen wie bisher, auf keinen Fall! Vernünftige Argumente werden gehaßt. Kommunikation wird sabotiert,
indem der VeganerIn Äußerungen unterstellt werden, die sie nicht gemacht hat. Ihr/ihm wird das Wort im Mund umgedreht.
Zu stark ist die Gier nach Tierprodukten, zu weit in die Ferne gerückt scheint die Vorstellung, ohne Tierprodukte glücklich leben zu können,
zu groß ist die – heimliche – Hoffnung, alles möge so bleiben wie es ist.
Also müssen sie das vernünftige Argument des veganen Menschen als irrational hinstellen (z.B. als sinnlos-provozierend), um ihre eigene Irrationalität
aus ihrem Bewußtsein fernzuhalten. Wäre ihnen nämlich ihre abstruse Einstellung BEWUSST, könnte ihr Gewissen nicht mehr zugedeckelt bleiben und sie
wären gefordert, an sich zu arbeiten und sich zu ändern.

4.) Das Gewissen, diese höchste Instanz, regt sich bei aggressiven Nicht-VeganerInnen, indem sie SPÜREN, daß sie sich nicht gut verhalten. (Dieses Gefühl
kennen schon kleine Kinder, es wird ihnen jedoch aberzogen in unserer brutalisierten, "gewissenlosen" Gesellschaft.)
Jedoch ist ihre Gier danach, so weiter zu konsumieren wie bisher, sowie die Angst vor der Freiheit von Gier so stark, daß sie leicht umschlägt in Aggression
gegen den Vertreter der veganen Lebensweise.
Das Merkmal der Gier ist ja, daß frau/man sie unbedingt behalten will, um die Objekte der Gier weiterhin konsumieren zu können. Die Vorstellung, keine
Gier mehr nach etwas zu haben, ist schlimm, weil sie eine innere Leere zeigt, mit der frau/man sich auseinandersetzen müßte.
Um sich selbst – nach veganer Irritation – wieder rundum SICHER zu fühlen in ihrer nicht-veganen Haut, "müssen" sie die Gesamtpersönlichkeit des
Gegenübers erniedrigen; dies geschieht durch Anspielungen auf seine Vita.
Dabei begehen sie grundlegende Fehler, indem sie sich auf das Feld der Vermutungen begeben und sich in haltlose Spekulationen verirren über die
Person des veganen Menschen.
(Manche Nicht-VeganerInnen haben zudem eine weitere Technik des Gewissen-Zudeckelns entwickelt: sie weinen heftig beim Anblick gequälter Haustiere,
teilen das in exhibitionistischer Weise ihren "FreundInnen" mit (sogar öffentlich in facebook!) und werden dann – wie beabsichtigt – von ebenso veranlagten
getröstet und gelobt wegen ihrer Feinfühligkeit und Güte…….(und nach dem Anfall – so stelle ich mir das bildlich vor – brauchen sie ein leckeres
Sahnetörtchen mit Milchkaffee, um sich von der schlechten Welt, für die sie selbst viel zu gut sind, zu erholen….)

5.) Um sich ein unrealistisches Weltbild nach einer Erschütterung durch Konfrontation mit der Wahrheit wieder als richtig hinzulügen, müssen die Fleischesser
und Vegetarier sich selbst auf einen hohen Sockel stellen und von dort herabblicken auf den veganen Menschen.
Das tun sie, indem sie sein/ihr Wissen und Kompetenz negieren. Nun fühlen sie sich wieder stark und glauben, den veganen Menschen gründlich in
Mißkredit gebracht zu haben und siegreich aus einer Schlacht hervorgegangen zu sein.

Während Punkt 1. bis 5. abgespult werden, befinden sich vegane EthikerInnen in einer analogen Situation zu Menschen, die vom wütenden Mob angegriffen werden und wurden, weil sie mutig auf der richtigen Seite stehen bzw. standen.
Beispiele:
Vertreterin der Naturheilkunde in Pharma-gesponsorter medizinischer Einrichtung;
MenschenrechtlerIn in Nazi-Staat;
vegane NachfolgerIn Jesu im antiken Rom (die wurden gekreuzigt, mußten sich in Katakomben verstecken – -einige hundert Jahre später hat man ihnen zur Strafe flüssiges Blei in den Hals geschüttet – – dann schließlich Veganismus als Todsünde mit Höllenstrafe gebrandmarkt…. und noch heute gehören zu den unzähligen gemeinsten Gegnern des Veganismus die christlichen Kirchen – und Veganismus gilt immer noch als Todsünde im katholischen Kirchenrecht!);
Feministische JournalistIn in islamischem Staat;
BeschneidungsgegnerIn in orthodoxer jüdischer Gemeinde;

Glücklicherweise gibt es inzwischen bei uns schon einige (hart erkämpfte!!!!) Menschenrechte (welche uns die Regierungen aktuell wegnehmen wollen: durch die totale Überwachung jedes einzelnen usw.usf…). Aber stellen wir uns doch bitte einmal vor, zu welcher Gewalt aggressive Vegetarier und Fleischesser fähig wären, wenn sie VeganerInnen nicht nur verbal attackieren dürften…..
Die zoosadistischen Energien der Tier-Ausbeuter und Mörder haben diese Menschen in sich aufgenommen durch den Verzehr von Tierprodukten ( – ja, das gilt auch für "Bio"-Tierprodukte!) und sich selbst haben sie verkauft, sobald sie mit den Tierprodukte- Herstellern und Händlern aus einem Munde redeten.
Von schlechten Energien, spürbar als Gier, Angst, Empathielosigkeit und Unfähigkeit, Neues zu wagen…, haben sie sich übermachten lassen.

Wer viele Jahre Tierprodukte mit großem Vergnügen konsumiert hat und eines Tages – wohl auch aus gesundheitlichen Gründen – vegan geworden ist, wird diesen Zustand kennen: noch Monate nach der Umstellung läuft einem allein beim Anblick einer Metzgerei der Speichel im Mund zusammen… die Erinnerung an die Leckereien wird höchst "lebendig"… Das Hirn ist wie gespalten, es bringt das Produkt nicht mit dem Leid eines Tieres zusammen, selbst wenn ein ganzer Schweinekopf auf der Platte liegt! Die Unmengen Geld, welches die Fleischlobby in Gehirnwäsche durch Werbung investiert hat, hat gewirkt! Gesichtsmortadella läßt grüßen!

Das Wegkommen von der Sucht, die genauso Fleisch- wie nichtfleischliche tierische Produkte betrifft, erfordert viel Disziplin!
Aus der Tatsache, daß vegan zu werden Selbstüberwindung kostet, sind Schlüsse zu ziehen:
Erstens: Es ist etwas sehr Wertvolles, wenn ein Mensch, der leidenschaftlich Tierprodukte konsumiert hat, vegan wird, und dieser Mensch verdient Respekt, freundschaftlichen Zuspruch und brauchbare Hilfestellungen.
Zweitens: Es ist ein Verbrechen, Kinder nicht-vegan aufwachsen zu lassen. Damit wird ihnen Schlimmes angetan und sie müssen sich später, wenn sie zur Besinnung kommen (- weil sie z.B. vom Tierleidfraß krank geworden sind oder schreckliche Bilder gesehen haben, die die Tierleid-Industrie nicht gezeigt haben will -) eine vegane Lebensführung erst erarbeiten.
Eine Gesellschaft, in der vegane Lebensgestaltung nicht als Menschenrecht gilt, ist nicht-human!
Drittens: Allen VegetarierInnen und FleischesserInnen, die beim Lesen dieses Textes nicht wütend geworden sind, gilt mein Respekt, denn sie haben gute Eigenschaften bewahrt! Sie blicken nicht herab auf vernünftig argumentierende VeganerInnen als faschistoide Monster, die ihnen die Lebensfreude rauben wollen, sondern haben nachdenklich zur Kenntnis genommen, daß Veganismus der einzig richtige Weg für die Menschheit ist.
Ihnen wird es wesentlich leichter fallen, ihr Leben zu ändern, als den oben skizzierten aggressiven Personen. Sie werden auch nicht lange brauchen, um Veganismus als enorme Bereicherung und Vereinfachung des Lebens zu entdecken, denn sie haben ja schon Friedfertigkeit in sich – wogegen die Aggressiven, die sich noch heftig sträuben, eben etwas länger brauchen werden.
Sich herauswinden aus der positiven Entwicklung oder gar ungestraft weitermachen wie bisher wird jedoch nicht gelingen.

KLARE WORTE FRANKEN, 13.12.2013

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