Erfolgreicher Boykott von „SodaStrom“ feedly


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Erfolgreicher Boykott von „SodaStrom“
// CH – Alles Schall und Rauch

Anfang 2014 berichtete ich über den Skandal, Produkte die von israelischen Firmen auf dem geraubten Land der Palästinenser hergestellt werden, bekommen trotzdem den Stempel „Made in Israel“, um die Herkunft zu verschleiern. Es handelt sich um „SodaStrom“. Ihr wisst was ich meine. Ich habe damals geschrieben, die Konsumenten sollten aber wissen wo es herkommt und über einen Boykott nachdenken. Jetzt kann ich einen Erfolg melden, der Boykott hat gewirkt.

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Für was sich Filmnuttenpuppen alles hergeben

Die palästinensischen Aktivisten die einen Boykott, eine Deinvestition und Sanktionen (BDS) gegen israelische Firmen fordern, die auf geraubten Land produzieren, sind hocherfreut über die Nachricht, „SodaStrom“ wird ihre Fabrik in der illegalen Siedlung Mishur Adumin schliessen. „Es zeigt, die BDS-Bewegung ist verstärkt in der Lage kriminelle Firmen zur Verantwortung zu ziehen, für ihre Beteiligung an Israels Apartheid und Kolonialismus,“ sagte Rafeef Ziadah, eine Sprecherin für das BDS-Kommittee.

Die BDS-Kampagne hat Handelsfirmen in Europa und Nordamerika gezwungen, ‚SodaStrom‘ fallen zu lassen und der Aktienkurs ist in den letzten Monaten abgestürzt, weil unsere Bewegung einen Schaden der Reputation der ‚SodaStrom‘ Marke zugefügt hat,“ sagte sie weiter.

In der britischen Stadt Brighton musste ‚SodaStrom‘ seine Flagship-Store schliessen, weil ständig Demonstranten vor dem Geschäft protestierten. Der Oberverbrecher George Soros hat seinen Anteil an der Firma wegen dem Erfolg des Boykott verkauft. Der Aktienkurs fiel dramatisch von 64 Dollar im Oktober 2013 auf 20 Dollar diesen Monat, nach dem die Umsätze stark nachgelassen hatten.

Aber die Kampagne gegen die Firma geht weiter, da eine neue Fabrik in der Wüste Negev in der Nähe von Rahat errichtet wird, wofür palästinensische Beduinen die dort seit Ewig leben verjagt und umgesiedelt wurden. „SodaStrom“ ist auch für seine Behandlung von palästinensischen Arbeitern im Westjordanland scharf kritisiert worden, wie Ziadah erklärt:

Die Vorstellung, ‚SodaStrom‘ würde Palästinenser in den illegalen israelischen Siedlungen auf gestohlenen palästinensischen Land aus Wohltätigkeit beschäftigen, ist absurd. Palästinensische Arbeiter bekommen weniger Lohn als ihre israelischen Kollegen und ‚SodaStrom‘ hat kürzlich 60 Palästienser gefeuert, wegen einem Disput über Lebensmittel während des Fastenmonat Ramadan. Die Arbeiter haben auch gesagt, sie werden wie Sklaven behandelt„.

„SodaStrom“ behauptet, allen Arbeitern wurde eine Stelle in der neuen Fabrik angeboten, aber die israelische Apartheidmauer, die strikte Einschränkung der Bewegungsfreiheit und auch das neue Verbot, Palästinenser dürfen nicht mehr mit Siedlern Bus fahren, macht den Weg zur neuen Fabrik für die palästinensischen Arbeiter praktisch unmöglich.

Aufgrund einer von Verteidigungsminister Mosche Jaalon befohlenen neuen Massnahme, die ab 1. November in Kraft tritt, müssen sich die Palästinenser die in Israel arbeiten auf dem Rückweg ins Westjordanland einer zusätzlichen Kontrolle am Grenzübergang Eyal unterziehen. Von dort aus müssen sich die Arbeiter dann andere Transportmöglichkeiten suchen. Bislang gab es nur auf dem Hinweg eine lang andauernde Kontrolle an der Apartheidmauer in Eyal.

Deswegen muss der Boykott gegen „SodaStrom“ und sämtlichen Produkte die auf geraubten Land der Palästinenser von israelischen Firmen hergestellt werden weiter gehen. Auch die Kennzeichnung des Herstellungsortes muss erfolgen, damit die Konsumenten in Europa diese Produkte erkennen.

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