Der Wunschzettel des BND zur Internetspionage ist geleakt. … feedly


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Der Wunschzettel des BND zur Internetspionage ist geleakt. …
// Fefes Blog

Der Wunschzettel des BND zur Internetspionage ist geleakt. Größte Überraschung ist, dass sie eine gemeinsame Dienststelle mit einem anderen europäischen Geheimdienst zum Internetabschnorcheln aufbauen wollen. Ich tippe, dass hier das GCHQ gemeint ist, die haben sich da ja besonders hervorgetan in letzter Zeit. Das Gesamtbild ist schlüssig und zeigt, dass der BND überhaupt nichts gelernt hat aus den laufenden Skandalen, im Gegenteil. Die wollen alles, was sie jemals schon mal irgendwann irgendwo gesehen haben, und zwar selber machen und zwar jetzt. Auf die Idee, dass ihre ständigen Rechtsbeugungen irgendwann Konsequenzen haben könnten, kommt da wohl niemand.

Auch haben die Pläne offensichtlich nicht viel mit Abwehr zu tun, auch wenn das so formuliert wird. Beispielsweise soll im Rahmen des Projekts Technik gekauft werden, die Daten aus heimlich angebohrten Glasfaserkabeln verarbeiten kann. Über solche Kabel verläuft der größte Teil des gesamten Internetverkehrs. Die Daten daraus heimlich auszuleiten, ist ein klarer Angriff und keine Verteidigungsmaßnahme mehr.

Ach was, da lügen wir der Politik einfach ins Gesicht, dann wird das schon!
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