Grüne entschuldigen sich für Zusammenarbeit mit Pädophilen feedly


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Grüne entschuldigen sich für Zusammenarbeit mit Pädophilen
// RT Deutsch

„Wir bedauern zutiefst, dass Täter unsere Beschlüsse als Legitimation ihrer Taten empfunden haben können“, sagte die Grünen-Chefin Simone Peter gegenüber der dpa.

In den 1980er Jahren hatte innerhalb der grünen Partei beispielsweise die Bundesarbeitsgemeinschaft Schwule, Transsexuelle und Päderasten (SchwuP) gewirkt und sich vehement für eine Aufhebung des gesamten Sexualstrafrechts eingesetzt. Auch die „Nürnberger Indianerkommune“, eine der ersten Organisationen der Pädophilenbewegung in Deutschland, hatte die Grünen als Plattform für sich entdeckt, um Forderungen nach einer Entkriminalisierung sexueller Kontakte zwischen Erwachsenen und Kindern auch unter 14 Jahren Gehör zu verschaffen.

Wenige haben damals protestiert, u. a. die #EMMA: http://t.co/XoiqzbxXkK Was hätten Pädophile wohl damals getwittert? #EMMAistfuermich

— Jenny Rickmann (@JennyRickmann) November 12, 2014

Die Forderung, Sex mit Kindern straffrei zu stellen, hatte es dem Abschlussbericht zufolge in die Programme von Grünen und Grünen Wählergemeinschaften in Köln (1979), Nordrhein-Westfalen (1980 und 1985), Göttingen (1981), Berlin (1981 und 1985), Bremen (1983), Rheinland-Pfalz (1983), Hannover (1981) und Hamburg (1982) geschafft.

Die Pädo-Debatte hat die #Grünen viel gekostet. Mit der Walter-Studie setzen sie jetzt ein wichtiges Zeichen. http://t.co/pvBMadMrNA

— taz (@tazgezwitscher) November 12, 2014

In der Bundesdrucksache 10/2832 hieß es seitens der Fraktion der Grünen: „Traditionelle Moralvorstellungen sollen verschwinden. Die Gesetze zum Schutz Minderjähriger §§ 175 und §§ 182 Strafgesetzbuch sollen gestrichen werden. Diese Paragraphen bedrohen einvernehmliche sexuelle Kontakte mit Strafe und dienen damit nicht dem Schutz der sexuellen Selbstbestimmung. Sie behindern die freie Entfaltung der Persönlichkeit […]Schutzgüter wie Virginität, Geschlechtsehre und ähnliches sind nur scheinbar individuelle und gehen auf ältere Vorstellungen von ‚Marktwert‘ und ‚Heiratschancen‘ des Mädchens zurück (…) Mädchen wird die Fähigkeit zur Entscheidung über ihre sexuellen Interaktionen abgesprochen, das Vorhandensein einer eigenständigen und selbstbestimmten Sexualität von Mädchen wird geleugnet.”

Die Grünen lehnten eine eigene telefonische Anlaufstelle für Opfer sexueller Gewalt lange ab. Nun steuern sie um. http://t.co/nk26m7vK6k

— taz (@tazgezwitscher) August 20, 2014

Der Grünen-Politiker Volker Beck hatte sich erst im Vorjahr, nachdem eine breite öffentliche Debatte der Partei im Bundestagswahlkampf zu schaden begann, für ihm zugeschriebene Äußerungen in einem Buch mit dem Namen „Der pädosexuelle Komplex“ aus dem Jahre 1988 entschuldigt, in dem es unter anderem hieß: „Eine Entkriminalisierung der Pädosexualität ist angesichts des jetzigen Zustandes ihrer globalen Kriminalisierung dringend erforderlich. […] Allein eine Mobilisierung der Schwulenbewegung für die rechtlich im Gegensatz zur Pädosexualität völlig unproblematische Gleichstellung von Homo- und Heterosexualität […] wird das Zementieren eines sexual-repressiven Klimas verhindern können – eine Voraussetzung, um eines Tages den Kampf für die zumindest teilweise Entkriminalisierung der Pädosexualität aufnehmen zu können.“

Ab den 1990er Jahren kam es zum Bruch mit pädophilen Aktivisten.

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