Spiel mit dem Feuer – Die nuklearen Provokationen der NATO gegenüber Russland feedly


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Spiel mit dem Feuer – Die nuklearen Provokationen der NATO gegenüber Russland
// RT Deutsch

Berliner Regierungsberater der Stiftung für Wissenschaft und Politik (SWP) bringen ihre Sorge vor einer „Nuklearisierung“ des aktuellen Konflikts mit Russland zum Ausdruck. In einer aktuellen Studie warnen sie unmissverständlich davor, dass das nukleare Expansionsstreben der NATO in Osteuropa, eine „schwer zu kontrollierende Eskalationsdynamik“ auslösen könnte.

Beide Konfliktparteien, die NATO als auch Russland, führen immer häufiger Manöver mit nuklearen Komponenten durch. Erst im Juli warnte Russlands Außenminister Lawrow Washington, dass sich die Russische Föderation „Aggressionen” vor der eigenen Haustür, die “die Existenz des Staates“ gefährden, nicht gefallen lassen könne: „Wir haben eine nationale Sicherheitsdoktrin, die sehr genau die Reaktionen in einem solchen Fall beschreibt”.

USA may be planning a nuclear attack on Russia http://t.co/rwIfmallkv #news #USA #Europa #UN #OCSE pic.twitter.com/KY1lMBQydc

— Malyuk Roman (@malyuk_ru) June 19, 2014

Während Russland darauf verweist, dass ein Nuklearschlag Teil der nationalen Verteidigungsdoktrin ist, markieren jüngste Nuklearmanöver der U.S. Air Force in Polen eine neue Eskalations-Qualität.

#Ukraine-Krise: #USA sollten stärker auf Verhandlungen setzen, meint Susan Stewart. http://t.co/m7zyOlsOsK #NATO #Russland #NATOSummitWales

— SWP Berlin (@SWPBerlin) September 4, 2014

Hinzu kommen, dass die vermeintlichen Maidan-Revolutionäre, die im Frühjahr durch tatkräftige Hilfe aus der EU und den Vereinigten Staaten die Janukowitsch-Regierung in einem Staatsstreich stürzten, dem russischen Nachbarn gegenüber äußerst feindlich gesinnt sind. Seither stellen sie zumindest die militärische Speerspitze “westlicher Werte“ gegen Russland.

Ziel ist es Moskau nach dem Fall der Sowjetunion vollends seiner politischen Einflußnahme in Osteuropa zu berauben, was mit dem Putsch im Februar auch zu gelingen scheint. „Die Ukraine ist ein Territorium, das tief im russischen Kerngebiet liegt, und der Verlust der Ukraine aus seinem Orbit würde Russland unverteidigbar machen“, wurde der geheimdienstnahe US-Dienst Stratfor Ende 2013 zitiert.

The new face of US „#diplomacy“ — a B-2 #nuclear capable bomber. http://t.co/5ToX7oKVfl #Propaganda Cc: @Reuters pic.twitter.com/gyP5akQW04

— Jon Letman (@jonletman) March 30, 2013

Direkt herausgefordert fühlt sich Moskau allerdings erst, seitdem die Obama-Admnistration im Mai 2014 nicht nur die „Einsatzfähigkeit amerikanischer Atomwaffen“ in Polen testete, sondern auch “atomwaffenfähige B-2- und B-52-Langstreckenbomber für einige Wochen nach Großbritannien verlegte.” Der SWP-Studie zufolge wirkten Ende Oktober sogar Bundeswehr-Kampfjets am sogenannten NATO-Großmanöver „Steadfast Noon“ unter „nuklearer Teilhabe“ mit. Auch die polnische Luftwaffe machte erstmals im atomaren Kriegsspiel des mächtigsten Militärbündnisses der Welt mit.

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